Osaka

23. April 2008

Am Fuße der japanischen Hauptinsel und versteckt in einer Bucht befindet sich die traditionsreiche Stadt Osaka. Sie ist mit 2,5 Mio Japans drittgrößte Stadt.

Unter den subtropischen Klimaverhältnissen haben die Japaner hier ein etwas feuchtere, wärmere Umgebung als im Nordteil des Landes. Besonders in der Jahresmitte gibt es die typischen Regenfälle.

Wer Richard Chamberlain und die Serie “Shogun” kennt, kennt das mittelalterliche Gesicht von Osaka. Hier haben nicht nur die adligen Shogune, sondern auch ein Kaiser geherrscht. Mächtiger Zeitzeuge ist hierfür die “Burg Osaka” mit ihrem grünen Stufendach und weißer Fassade. Viel “wichtiger” ist für den Reisenden der Besuch der Shinto Schreine Sumiyoshi-Taisha und Osaka Tenman-gu. Hier wird für eine sichere Reise gebetet, und sehenswert sind sie allemal. Auf den Türmen Tsutenkaku und dem Tower of Life kann man sich jedoch ein Bild vom Geschehen und der Stadt Osaka selbst machen. Beim Blick auf das Symbol der Stadt, fällt der Kirschbaum und das Stiefmütterchen auf. Beides sind Elemente aus der japanischen Gartenkultur. Vor allem die Kirschbaumblüte von Osaka gehört zu den sehenswerten Momenten des Jahres. Wesentlich farbenfroher und japanisch verspielt sind Midosuji-Parade und das Tenjin-Matsuri-Fest. Beide erinnern ein bisschen an den Karneval, zeigen aber nur japanische Kostüme.

Eine Teezeremonie gehört mit dem freundlichen Lächeln der Damen zur puren Entspannung - zu Beginn und am Ende eines Tages. Auch japanische Massagen mit fernöstlichen Ölen und Düften tragen zum Wohlbefinden bei.

Die Hotels von Osaka haben alle zusammen einen hohen Qualitätsstandard bei unterschiedlichen Preiskategorien. Klimatisierte Zimmer und Fitnessanlagen gibt es in den besseren Hotels regelmäßig.

Klimatabelle Nagoya

22. April 2008
  Max-Temp
Min-Temp
Sonnenstd.
Regentage
Januar
21° 6 5
Februar 23° 6 6
März
26° 7 9
April
30° 6 11
Mai
35° 13° 7 10
Juni
35° 18° 5 12
Juli
39° 22° 5 12
August
40° 23° 7 8
September
37° 19° 5 11
Oktober
33° 13° 6 8
November
27° 6 7
Dezember
21° 5 5

Sehenswürdigkeiten Nagoya

20. April 2008

Auf der “Hauptinsel” Honshu gelegen liegt die Stadt Nagoya im Schatten der gleichnamigen Burg. Wie in vielen anderen japanischen Städten verbinden sich hier Shogun-Tradition und industrielle Moderne zu einer für den Europäer reizvollen und ungewohnten Mischung. Nagoya hat seine eigenen, ganz speziellen Nudeln (Kishimen-Nudeln), sauer eigelegtes Gemüse (Moriguchi-zuke) und Süßigkeiten (Uiro), aber auch Auto- und Spielautomatenindustrie. Als national beliebtestes Glücksspiel sind diese Automaten für das Pachinko-Spiel ein ernstzunehmeder Wirtschaftsfaktor.

Für Touristen interessant sind vor allem die Burg, Das Heiligtum Atsuta-jingu und drei der zahlreichen Museen: Das Kunstmuseum der Präfektur Aichi (Aichi Art Center, in der Nähe des U-Bahnhofs Sakae, geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr), das Tokugawa-Kunstmuseum und das Design-Museum (geöffnet Mittwoch bis Montag 11-20 Uhr).
Die Burg wurde 1612 von der Tokugawa-Dynastie gebaut, im zweiten Weltkrieg zerstört und 1959 teilweise wieder aufgebaut. Sie beherbergt nun ein historisches Museum mit Erinnerungen an die Tokugawa-Familie und alten Einrichtungsgegenständen. Die Burg von Nagoya ist täglich von 9-16:30 Uhr geöffnet.

Der Atsuta-Schrein ist das zweitwichtigste Heiligtum Japans und bewacht eines der drei heiligen Throninsignien der japanischen Kaiserfamilie: Das Schwert Kusanagi-no-tsurugi. Leider kann es jedoch nicht besichtigt werden.

Das Tokugawa-Kunstmuseum (Bus bis Shindeki. geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr) beherbert die Schätze der Tokugawa-Familie. Ein besonderes Kleinod davon ist die Bildrolle des Genji Monogatari. Aus Gründen der Konservation wird sie allerdings leider nur selten ausgestellt.

Als Ausflugsziele in der Umgebung bieten sich Inuyama mit seiner alten Burg und dem nahe gelegenen Freilichtmuseum Meiji-mura, Gifu mit den Kormoranfischern und Seki als Handwerksstadt der Schwertindustrie an.

Nagoya

17. April 2008

Nagoya liegt auf der Pazifikseite der größten japanischen Insel Honshu, etwa 250 Kilometer von der Hauptstadt Tokio entfernt.

Sie ist mit etwa 2 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Japans und ein wichtiges Industriezentrum. Der weltweit größte Autohersteller, Toyota, hat in Nagoya seinen Hauptsitz.

Seit dem Mittelalter entwickelte sich Nagoya zu einem Handelszentrum Japans, allerdings wurde nahezu die gesamte Stadt während der alliierten Bombenagriffe 1945 zerstört, ebenso zahlreiche historische Bauten der Altstadt. Einige Gebäude, wie die Burg von Nagoya, wurden nach Kriegsende wieder aufgebaut und stehen heute Besuchern offen.

Der Atsuta- Schrein gilt als zweitbedeutendster kaiserlicher Schrein. Es wird vermutet, dass das “Heilige Schwert”, eine der drei Reichsinsignien Japans, in diesem Schrein aufbewahrt wird. Auf dem Gelände dieses beeindruckenden Bauwerkes findet man zudem eine wechselnde Ausstellung von über 4000 historischen Objekten, welche die Geschichte Japans dokumentieren.

Die Anreise nach Nagoya kann mit dem Flugzeug geschehen. Die Stadt besitzt einen neuen internationalen Flughafen, der anlässlich der EXPO 2005 auf einer künstlichen Insel gebaut wurde. Es besteht eine tägliche Verbindung nach Nagoya von Frankfurt am Main aus. Die Anreise mit der Eisenbahn stellt eine attraktive Alternative dar, wenn man sich bereits in Japan befindet. Das Bahnhofsgebäude Nagoyas mit den Türmen gilt als höchstes Bahnhofsgebäude der Welt und stellt selbst eine Sehenswürdigkeit dar. Innerhalb Nagoyas bietet sich die Fahrt im gut ausgebauten U-Bahn-Netz an.

Der alte Hafen der Stadt beherbergt ein der italienischen Lagunenstadt Venedig nachempfundenes Dorf, das zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten bietet.

Nagoya ist wie der Rest Japans das ganze Jahr über zu bereisen, wobei der Frühling durch die berühmte Kirschblüte eine besonders reizvolle Reisezeit darstellt.

Klimatabelle Kyoto

16. April 2008
Max-Temp
Min-Temp
Sonnenstd.
Regentage
Januar
20° 4 6
Februar 23° 4 7
März
26° 5 10
April
30° 5 11
Mai
34° 13° 6 10
Juni
37° 18° 4 12
Juli
38° 23° 5 12
August
39° 24° 6 9
September
37° 20° 4 11
Oktober
32° 13° 5 8
November
27° 4 7
Dezember
21° 4 6

Sehenswürdigkeiten Kyoto

15. April 2008

Die Stadt Kyoto , gelegen im Westen der japanischen Hauptinsel Honshu, ist das kulturelle Zentrum Japans sowie die geschichtlich bedeutendste Stadt des Landes.
Viele der berühmtesten Bauwerke Japans befinden sich in der Stadt und deren Region, viele gehören zum UNESCO- Weltkulturerbe.

Besonders sehenswert ist der Kyoto Gosho, der Kaiserpalast, bis zum Jahre 1868 lebte hier der Kaiser Japans.
Die Palastanlage ist im Frühjahr und im Herbst je eine Woche für die Öffentlichkeit zu besichtigen, allerdings können Touristen die Anlage nach vorzeitiger Anmeldung das ganze Jahr über besichtigen, die Parkanlage ist rund um die Uhr geöffnet.
Neben der Kaiserlichen Residenz besteht die Anlage aus vielen weiteren Gebäuden, so z.B. die Halle für Staatszeremonien oder der Thronraum.

Auch ein Besuch des Ryoan-ji Tempels, übersetzt bedeutet dies “Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachen”, lohnt sich.
Der im Jahre 1499 gegründete Zen- Tempel liegt im Norden der Stadt und ist für seinen Zen-Garten weltberühmt.
Die Fläche des Gartens besteht aus feinem Kies, auf dem sich 15 Steinen, platziert auf 5 Moosinseln, befinden.
Der Garten gehört seit dem Jahre 1994 zum UNESCO- Weltkulturerbe.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeit der Stadt ist Kiyomizu-dera, eine Reihe von buddhistischen Tempeln, allerdings meint man damit meistens den Otowasan Kiyomizudera.
Der Tempel aus dem 17. Jahrhundert, ist vor allem für seinen Haupthalle und deren weite Terrasse bekannt, welche auf mehreren hundert Pfeilern erbaut wurde.
Unterhalb der Haupthalle befindet sich ein Wasserfall, dessen Wasser von Besuchern in Schalen aufgefangen wird um es zu trinken.
Man sagt, dass das Wasser heilende Kräfte besitzt und einem ein langes, glückliches und erfolgreiches Leben schenkt.

Kyoto

10. April 2008

Die japanische Stadt Kyoto liegt im Südwesten der Hauptinsel Honshu, rund 400 km von Tokio entfernt in einem weitläufigen Talkessel, umgeben von Bergen, die bis 1000 m hoch sind. Mit den Städten Osaka und Kobe bildet die Millionenstadt einen Ballungsraum in der historischen Region Kansai.

Kyoto ist das Zentrum der japanischen Kultur, der Teezeremonie und des Ikebana. Sie gehört zu den besterhaltenen historischen Städten Japans und ist sicher eine der Schönsten. Aus dem ganzen Land kommen Touristen, um die faszinierenden Gärten und Tempelanlagen zu sehen.

Für ausländische Besucher öffnet sich in der Kaiserstadt Kyoto eine faszinierende Welt, die mit 1600 buddhistischen Tempeln, 400 Shinto- Schreinen und Palästen zum Weltkulturerbe der Menschheit zählt. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im Nordosten oder Nordwesten der Stadt, einige auch im Zentrum, wie die gigantische Anlage des Kaiserpalastes „Kyoto Gosho“ In der Altstadt befinden sich auch das alte Vergnügungsviertel und “Gio” mit historischen Teehäusern.

Berühmt für seinen prächtigen Zen- Garten ist der Ruoan- Ji Tempel. Viele der Schreine oder Tempel liegen etwas außerhalb, an den Berghängen. Die Burg des Shoguns, “Nijo-Jo”, gehört, ebenso wie der Tempel “Kiyomizu- Dera”, der im Osten Kyotos liegt, zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, besonders zur Zeit des “Hanami”, der Kirschblüte.

Seit Jahrhunderten ist Kyoto der Standort vieler Seidenmanufakturen und der Sake- und Kimono-Produktion.

In den Industriegebieten im Süden sind in jüngerer Zeit mehrere Elektrotechnik-Firmen angesiedelt worden. Moderne Bauwerke, wie der Bahnhof mit dem angeschlossenen 13-stöckigen Kaufhaus „Isetan“, nehmen der Stadt nicht den Glanz vergangener Zeiten, sondern gestalten sie nur interessanter.

Klimatabelle Kobe

9. April 2008
Max-Temp
Min-Temp
Sonnenstd.
Regentage
Januar
19° 5 5
Februar 21° 5 6
März
24° 6 9
April
28° 10° 6 10
Mai
32° 14° 7 10
Juni
34° 19° 5 11
Juli
37° 23° 6 10
August
38° 24° 7 7
September
34° 20° 5 10
Oktober
31° 14° 6 8
November
26° 5 6
Dezember
22° 5 5

Sehenswürdigkeiten Kobe

8. April 2008

Kōbe ist eine Großstadt auf der japanischen Insel Honshū, in welcher mehr als 1.5 Millionen Menschen leben. Das bekannteste Bauwerk ist der 108 Meter hohe Kōbe Tower. Dieser Stahlturm hebt sich durch Form und Farbe von den übrigen Gebäuden im Hafenbereich ab. Auf einer Aussichtsplattform in 90 Meter Höhe kann der Besucher über die Stadt schauen. Auch wenn die modernen Stadtviertel es kaum vermuten lassen, in der City finden sich Straßenzüge, in denen das Flair an die Vergangenheit erinnert. In Chinatown zum Beispiel oder in Kitano, wo noch alte Siedlerhäuser im Westernstil stehen. Ein Bauwerk, das gerade in einem Erdbebengebiet zu bauen, Mut erfordert, ist die 1998 fertig gestellte Akashi-Kaikyō-Brücke (auch Perlenbrücke genannt), die Kōbe mit Matsuho auf der benachbarten Insel Awaji verbindet. Die Mittelspannweite zählt stolze 1991 Meter, die Brücke ist 3.911 Meter lang.

An Museen hat Kōbe eine Menge zu bieten, rein äußerlich ist schon das Maritime Museum mit seiner außergewöhnlichen Dachkonstruktion zu nennen, weiter gibt es ein Städtisches Museum, Kunstmuseum und das Science Museum mit Planetarium.

Ein anderes Highlight in Kōbe sind die Arima Onsen, heiße Quellen, die zu den ältesten Japans zählen. Diese sind Eisen- und salzhaltig. Das Wasser der Quellen ist mehr als 40 Grad warm und rot. Die Arima Onsen sind mit einer Seilzug-Bahn zu erreichen.

Der Rokko, der 930 Meter hohe Hausberg der Stadt, ist eine weitere natürliche Sehenswürdigkeit in Kōbe. An seinen Hängen sind im Herbst nicht nur die schöne Laubfärbung zu bewundern, sondern auch eine der ersten japanischen Golfanlagen, diese natürlich das ganze Jahr über.

Kobe

7. April 2008

Die Großstadt Kobe liegt auf der japanischen Hauptinsel Honshu im Bereich der historischen Region Kansai und ist Standort eines der größten Seehäfen Japans .

Kobe liegt an der nördlichen Seite der großen Osaka -Bucht. Vor der Küste des Stadtgebietes wurden drei künstliche Inseln errichtet. Hier liegt der neue, internationale Flughafen.

Kobe wurde im Jahr 1889 gegründet und zeigt ein multikulturelles, internationales Stadtbild. Trotz der Moderne finden Besucher der Stadt viele Sehenswürdigkeiten und Anlagen, die das traditionelle Japan eindrucksvoll zeigen, wie der Ikuta-Schrein, einer der ältesten Schreine des Landes, oder auch Minantogawa, mit 100 geschichtlichen und religiösen Exponaten.

Zahlreiche Museen, mit ganz unterschiedlichen Themen, wie Kaffee, Natur, Historie, aber auch Lampen oder Puppen, liegen in den zentralen Bezirken Sannomiya und Motomachi. Hier befinden sich auch die traditionelle Chinatown mit Basaren und kleinen Läden und- nicht weit entfernt- der Meriken-Park am Hafen, mit dem 108 m hohen Kobe Tower und dem maritimen Museum.

Einen großen Erholungs- und Wanderbereich bietet das nahe Rokko-Gebirge, das im Norden der Stadt beginnt. Die Hausberge „Mount Rokko“ und „Mount Maya“ , von deren Gipfeln aus man eine spektakuläre Aussicht aus das Kansai- Gebiet hat, sind Standort des großen Maya Tenjoji Tempels.

Das Rokko-Gebirge hat zahlreiche heiße Quellen, besonders im Bereich Arima, etwa 30 Minuten entfernt vom Stadtzentrum Kobes. Den Bädern sind Tempel- oder Parkanlagen angeschlossen und machen den Besuch zu einem Erlebnis.

In Kobe werden viele traditionelle Festivals zelebriert, wie Kobe Matsuri oder auch das chinesische Neujahrsfest. Die schönste Zeit, nach Japan zu reisen, ist zur japanischen fünften Jahreszeit, der wunderbaren Kirschblüte.